Reverse Engineering – Nachkonstruktion

Die Umkehr des Konstruktionsprozesses: Reverse Engineering - Nachkonstruktion

Beim Reverse Engineering produzieren wir Ersatzteile/ Baugruppen für Ihre Maschinen anhand von Mustern, Maßen und Schnittstellen. Auf Konstruktionszeichnungen können wir bei dieser Methode verzichten. Sogar defekte oder verschwundene Bauteile können rekonstruiert werden. Mit den aufgenommenen Maßen wird ein 3D-Modell erstellt. Hieran können bereits vor der Fertigung konstruktive Verbesserungen vorgenommen werden. Abschließend entstehen die technischen Zeichnungen und eine Stückliste aller verbauten Teile.

Mit unseren Kontakten zu bekannten Fertigungsbetrieben im Umkreis übernehmen wir bei Bedarf gerne die Abwicklung der Fertigung.  Selbstverständlich kann die Fertigung auch von Ihnen selbst übernommen werden.

Reverse Engineering – Etikettenübergabe Abfüllung

Bei dem Prozess werden Etiketten auf einer Rolle zugeführt und über eine Übergabeeinheit gestülpt (s. Video). Die Einheit läuft oben spitz zu und spreizt die Etiketten auf den Durchmesser der Flaschen. Um die Reibung zu Reduzieren, sind an der Einheit seitlich Rollen angebracht. Durch Verschleiß war die Übergabeeinheit „eingelaufen“ und führte zu Problemen in der Produktion. Wir haben die Einheit vermessen und nachmodelliert. Mit der neu gefertigten Übergabeeinheit funktioniert die Etikettierung wieder problemlos.

Nachkonstruktion – Füllwagen

Der Füllwagen ist Bestandteil einer Betonsteinfertigungsmaschine. Aus einem Vorratssilo wird der Füllwagen gleichmäßig mit Beton gefüllt. Anschließend fährt der Wagen vor und befüllt die Steinformen. Um die Oberfläche abzuziehen, werden beim Zurückfahren Abstreifer auf der Vorder- und Rückseite abgesenkt. In diesem Fall war der Füllwagen sehr verschlissen. Hinzu kam, dass die Mechanik des Abstreifers optimiert werden sollte. Wie in den Vorher-Fotos zu erkennen ist, wurde der Abstreifer mit zwei Gummibälgen heruntergedrückt und mit Federkraft wieder angehoben. Wir haben den ganzen Füllwagen aufgenommen und die Mechanik angepasst. Nun sind seitlich Pneumatik-Zylinder angebracht, die den Abstreifer über einen Hebelmechanismus betätigen.

Reverse Engineering – Verladerohr

Hier ist ein Prallkasten für ein Verladerohr mit seitlicher Revisionsöffnung und Anschluss für Abluft zu sehen. Für den vorhandenen verschlissenen Prallkasten gab es keine Unterlagen und somit haben wir diesen vermessen und nachmodelliert. Da der Prallkasten in Kontakt mit aggressiven Gasen kommt, wurde der Werkstoff durch einen auf das Medium ausgelegten Edelstahl ersetzt.

Nachkonstruktion – Übergabetrichter

Der Übergabetrichter ist aus einem Steinbruch und dient zur Verbindung von zwei Förderbändern. Durch die ständige Belastung der herabfallenden Steine war der Trichter teilweise gebrochen und die Bleche wiesen einen erheblichen Verschleiß auf. Das mehrfache Nachweißen vor Ort war an seine Grenzen gestoßen und nicht mehr zufriedenstellend. Nach der Demontage haben wir den Trichter vermessen, an den hochbeanspruchten stellen konstruktiv verstärkt und innen mit Verschleißblechen aus Hardox verkleidet.

Reverse Engineering – Einlauftrichter für Rumpeltrommel/Steinalterungsanlage

Dieser Trichter nimmt Verbundsteine von einem Radlader entgegen und überführt diese in eine mit Gummi verkleidete Rumpeltrommel/Steinalterungsanlage. Dort schlagen die Steine gegeneinander, um einen „Antiklook“ zu erzeugen. Die herabfallenden Steine haben das Material des Trichters immer weiter abgetragen. Wir haben diesen dann komplett vermessen und mit Verschleißblechen (Hardox) verstärkt.

Nachkonstruktion Kurvenführung

Diese Kurvenführungen werden in der Getränkeabfüllung verwendet. Sie dienen dazu, die Flaschen auf dem Förderband um die Abfüllanlagen zu führen. In diesem Fall kam eine neue Flaschengröße hinzu. Der Durchmesser hatte sich geändert, somit mussten auch die Führungen angepasst werden. Wir haben die vorhandenen Führungen vermessen, nachmodelliert und im Radius an die neuen Flaschenform angepasst.

2D in 3D-Konvertierung

Für einen Kunden wurden alle seine Produkte aus 2D- in 3D-Zeichnungen umgewandelt und in einem Produktmanagement-System (PDM) abgespeichert.
Der Kunde hat dadurch mehrere Vorteile:

  • Sichere Ablage aller Daten auf einem Server, auf den der Kunde und wir zugreifen können.
  • Revisionsverfolgung bei Änderungen
  • Bei Sonderkonstruktionen kann dem Endkunden eine Freigabezeichnung zur Verfügung gestellt werden – 2D oder 3D.
  • Leichter Zugriff auf das 2D- und  3D-Modell (webbasiert)
    • 2D- und 3D- Ansichten mit dem Tablet oder PC am Arbeitsplatz (Einkauf, Lager, Produktion etc.).
    • Kein leistungsstarkes Endgerät nötig.
  • Über das System kann nach Gleichteilen gesucht werden und somit die Anzahl an verschiedenen Artikeln und Lagerkosten reduziert werden.
  • Schulung der Mitarbeiter vor Ort auf dem CAD-System.

Von der 2D- zur 3D-Zeichnung

Aus der 3D-Konstruktion zur Realität

Wir bieten Reverse Engineering u.a. für folgende Regionen

Wir bieten Nachkonstruktionenen u.a. für folgende Regionen Dortmund, Rinteln, Salzgitter, Celle, Bremen, Lehrte, Hannover, Langenhagen, Holzminden, Düsseldorf, Bielefeld, Minden,  Osnabrück und Neustadt am Rübenberge an. Darüber hinaus sind wir natürlich immer auch ortsunabhängig!

Möhle Prototyping GmbH
Heerstraße 10
31840 Hessisch Oldendorf

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